Die derzeitigen Entsorgungswege, 95% am gemessenen kristallinen Feststoff, stellen keine tragfähigen, nachhaltigen Lösungen
dar. Der Flächenverbrauch für so genannte Spülfelder ist enorm und die Kosten für diese Schlickhalden (Monodeponien) steigen ständig. Renaturierungsintentionen werden von deren Zeitintensität unterminiert.
Landwirtschaftliche Nutzung des Problemgutes ist aufgrund nicht kalkulierbarer Risiken kaum darstellbar. Verklappung ist häufig der einzig mögliche Weg, wissentlich, dass nur ein Bruchteil des zu verklappenden Baggergutes den vorgegebenen Verklappungsort (Meeresgrund) erreicht.
Der Großteil geht in die Drift und verteilt sich großflächig im Meer. Er entzieht ihm Sauerstoff und verschließt den Meeresboden porentief, verschlickt Strände und bewirkt das Erfordernis immer kürzerer Baggerungszyklen zur Instandhaltung der Infrastruktur. Kippt daraufhin ein Gewässer, so ist die Umweltkatastrophe unvermeidbar.